Aufstieg in die Kreisliga geschafft

Siebte Mannschaft ist Meister der 1. Kreisklasse und steigt auf in die 3. Kreisliga

Ein letztes Spiel hatte die Mannschaft um Dieter Ippisch in der 1. Kreisklasse noch zu absolvieren. Dann war er ihnen nicht mehr zu nehmen, der Meistertitel und damit der direkte Aufstieg in die 3. Kreisliga.

In ihrem letzten Spiel der Saison 2022/23 hatte die siebte Tischtennis Mannschaft des ATSV Habenhausen den Bremer SC zu Gast. Der Start mit 2:1 aus den Doppeln war vielversprechend.

v.l.: Azis Miftari, Dieter Ippisch, Marcel Listewnik, Anja Nuhn, Heiko Widdecke, Wolfgang Wessolowski, Jakob Schellhammer, Luca Nguyen Quoc, Ronald Appelt, Karl-Heinz Schulz

In den Einzeln entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch. Im oberen Paarkreuz gewannen Ronald Appelt gegen Michael Seegel und Jakob Schellhammer gegen Martin Lilkendey. Die Partie Karl-Heinz Schulz gegen Günther Kornblum war hart umkämpft. Erst in der Verlängerung des fünften Satzes gelang es Schulz, den fünften Punkt für Habenhausen zu sichern. Heiko Widdecke steuerte gegen Reginald Reichel einen weiteren Punkt bei. Und auch im unteren Paarkreuz blieb Habenhausen siegreich. Sowohl Luca Nguyen Quoc gegen Dirk Schroeder als auch Marcel Listewnik gegen Detlef Tintelott gewannen ihre Spiele. Damit blieb es Appelt vorbehalten, den Siegpunkt zum 9:1 einzufahren.

„Wir haben uns die Meisterschaft mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpft“, freut sich Ippisch.

Heike Groneberg, Foto Georg Bödeker

Tischtennis Verbandspokal A geht nach Habenhausen

Erste Mannschaft ist Pokalsieger

In der Entscheidung über den Verbandspokal A des FTTB (Fachverband Tischtennis Bremen) standen sich die beiden am höchsten spielenden Amateurmannschaften Bremens gegenüber. Dementsprechend hochklassiges Tischtennis war in der Begegnung des TuS Huchting gegen den ATSV Habenhausen zu sehen. Die Mannen um Micha Phil Görler aus der Verbandsliga Nord mussten gegen den TuS Huchting aus der Landesliga Lüneburg antreten.

Gleich die erste Begegnung von Marcus Schwiering gegen Maxime Meger war hart umkämpft und wurde erst nach fünf spannenden Sätzen entschieden. Meger brachte Habenhausen mit 1:0 in Führung. Einen ähnlich packenden Schlagabtausch konnte Sebastian Heimbrock gegen Julius Hollmann nach vier Sätzen gewinnen und damit für den Ausgleich sorgen. Anschließend setzte sich Maximilian Wojciechowski recht deutlich gegen Armin Schulze durch, so dass Habenhausen nach dem ersten Einzeldurchgang knapp mit 2:1 vorne lag.

Im Doppel standen sich Schwiering/Heimbrock und Görler/Wojciechowski gegenüber. Erneut ging es über fünf Sätze, dieses Mal mit dem besseren Ende für Huchting. Ausgleich.

Das Spitzeneinzel Schwiering gegen Hollmann gestaltete sich extrem spannend. Den dritten Satz konnte Hollmann erst in der Verlängerung mit 18:16 für sich entscheiden. Interessante Ballwechsel prägten eine Begegnung, die Hollmann im fünften Satz schließlich gewinnen konnte. So blieb es Meger vorbehalten, nach vier Sätzen gegen Schulze den Sack zu zumachen zum 4:2-Sieg gegen Huchting und damit zum Gewinn des Verbandspokal A für den ATSV Habenhausen.

Heike Groneberg, Foto: Georg Bödeker

Aufstiegszug in die 3.Liga fährt ohne den ATSV Habenhausen

Aufstieg in die Bezirksliga gesichert

In ihrem letzten Spiel der Saison empfing die vierte Tischtennismannschaft des ATSV Habenhausen in der Bremen-Liga ihren direkten Konkurrenten um den Aufstieg in die Bezirksliga, den TV Bremen-Walle 1875.

Als Gewinner konnten sie die Meisterschaft und damit den direkten Aufstieg in die Bezirksliga OHZ/VER/HB klarmachen und Walle auf den Relegationsplatz verweisen.

Hoch motiviert gingen alle in die Partie. Zwei der Eingangsdoppel wurden erst im fünften Satz entschieden, es deutete sich ein harter Wettkampf an.

Oskar Schoppe/Maik Hohmann gewannen knapp mit 11:9 im fünften Satz gegen Lukas Schallert/Stefan Eisenbarth. Daniel Henrichs/Tammo Meinen brachten Habenhausen mit ihrem Sieg gegen Tobias Schlüter/Malik Schnackenberg 2:0 in Führung. Anschließend mussten sich jedoch Santan Gasi/Georg Bödeker nach fünf hart umkämpften Sätzen den Wallern Shawn Rosemann/Dennis Kopp geschlagen geben. Habenhausen ging also mit 2:1 in die Einzel.

Im oberen Paarkreuz setzten sich Henrichs gegen Schnackenberg und Schoppe gegen Schlüter durch. Nach Gasis Sieg gegen Eisenbarth lag Habenhausen 5:1 vorn. Schallert konnte gegen Hohmann den zweiten Punkt für Walle erringen. Auch im unteren Paarkreuz ergab sich eine Punkteteilung. Bödeker gewann gegen Kopp, während Rosemann für Walle punkten konnte.

Im direkten Vergleich musste sich Henrichs nach vier spannenden Sätzen Schlüter geschlagen geben, während Schoppe sich nach einem packenden Schlagabtausch im fünften Satz gegen Schnackenberg durchsetzen konnte. Habenhausen lag damit 7:4 vorn, die Meisterschaft schien zum Greifen nah.

Aber es wurde noch einmal spannend im mittleren Paarkreuz. Zunächst erkämpfte Gasi gegen Schallert in der Verlängerung des vierten Satzes den achten Punkt für Habenhausen. Dann setzten Hohmann gegen Eisenbarth in einem dramatischen letzten Match über fünf Sätze den Schlusspunkt. Hohmann sicherte mit seinem Sieg zum 9:4-Endstand die Meisterschaft und damit den direkten Aufstieg in die Bezirksliga.

„Ein großartiger Erfolg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freut sich Mannschaftsführer Uli Bergmann.

Die dritte Mannschaft wird demgegenüber in der Relegation um den Verbleib in der Bezirksliga OHZ/VER/HB kämpfen müssen.

Ganz beruhigt kann die zweite Mannschaft in die letzten Spiele in der Bezirksoberliga West gehen, denn die nötigen Punkte für den sicheren Verbleib in der Liga haben sie bereits zusammen.

Die erste Mannschaft hat sich den zweiten Platz in der Verbandsliga Nord gesichert und damit den Relegationsplatz für einen Aufstieg in die Oberliga. Sie wollen die Herausforderung annehmen und sich den starken Gegnern stellen.

Heike Groneberg

MB1: Die zwei Gesichter eines starken Teams – Hinrunde 4:14 Punkte – Rückrunde 12:6

Es war ein eigentümlicher Saisonverlauf. Nach 7 Spielen 0 Punkte, und dann ging es los. Hätte das Team von Irek Faciejew und Bjarne Ruthke den Start in die Runde nichts so… Schwamm drüber! Das, was die Jungs ab Ende November auf die Platte brachten, war bemerkenswert. Verloren hatte man nur noch gegen die Übermannschaften aus Braunschweig und Hannover Burgdorf – und schließlich am vergangenen Donnerstag zum Saisonabschluss das Derby beim HC – mit 25:33.

Aber auch dieses letzte Spiel war über weite Strecken überzeugend und hochklassig. Tatsächlich konnten die Jungs bis zur 35 Minute die Favoriten von der anderen Weserseite ernsthaft ärgern. Doch gerade dann, als man beim 19:20 den Anschluss schaffte und der Spielverlauf eine Überraschung möglich erscheinen ließ, da kamen 10 Minuten, wo einfach gar nichts lief. Die Habenhauser Jungs mussten der Härte, dem hohen Tempo und der Qualität der Hastedter Nachbarn dann doch Tribut zollen. Und auch diverse seltsame, oftmals völlig unverständliche Schiedsrichterentscheidungen – wenngleich sicher nicht spielentscheidend – heizten die Stimmung auf. Letztlich war es aber eine völlig verdiente 25:33 Niederlage – aber auf sehr hohem B-Jugend Niveau.

Und nun? Die direkte Oberligaqualifikation ist mit Platz 5 geschafft. Und dieser berechtigt sogar zur Teilnahme an der Qualifikation zur Bundesliga. Da hat das Team zwar nur sehr geringe Aussichten auf Erfolg. Aber es hat die Chance, Erfahrungen auf allerhöchstem Niveau zu sammeln – herzlichen Glückwunsch dafür. Und es bleibt Zeit, um sich in Ruhe auf die kommende Saison vorzubereiten und neue Spieler integrieren. Denn aller Voraussicht nach werden einige talentierte Jungs vom anderen Nachbarn aus Arsten endlich zum ATSV stoßen.

 

Kurzum: Die jahrelange und strukturierte Aufbauarbeit im Verein trägt Früchte – danke hier vor allem an Irek Faciejew, Thommes Krüger und Oli Behn. Denn nicht nur die kommende A-Jugend, sondern auch die noch etwas stärker einzuschätzende neue B-Jugend haben sich ganz oben etabliert. Und diese Eigengewächse bilden letztlich den soliden Unterbau für die Herrenteams des ATSV. Die Zukunft kann kommen…

 

HC Bremen – ATSV 33:25 (14:12)

Bjarne Winter 6, Vincent Faciejew 6 (2), Kaan Jokisch 5, Justus Jordan 3, Ole Meents 2, Julian Behnke 2, Daniel Kluve 1, Jannis Kraft, Mats Stahmer, Johannes Damm, Florens Melchiore, Lukas Wiedekamp, Nicolas Canehls (Tor), Justin Edeha (Tor)