A player in a black jersey with the number 11 leaps to strike a ball during a handball match, while an opponent in a white jersey watches closely.

Vincent Faciejew ist U18-Europameister!

A player in a black jersey with the number 11 leaps to strike a ball during a handball match, while an opponent in a white jersey watches closely.

F – Germany vs Slovenia, M18 EHF EURO 2026, Belgrade, Serbia, 09.08.2026, Mandatory Credit © Uros Hocevar / kolektiff

Wir sind alles Habenhauser Jungs – und einer von uns ist Europameister – Vincent Faciejew schreibt seine Erfolgsgeschichte weiter

Was für ein großartiger Erfolg für Vincent Faciejew! Der ehemalige Jugendspieler des ATSV Habenhausen ist U18-Europameister. Mit der deutschen U18-Nationalmannschaft setzte sich Vincent am Sonntagabend im Finale der Europameisterschaft in Belgrad deutlich mit 36:27 (17:11) gegen Slowenien durch und krönte damit ein herausragendes Turnier mit dem Gewinn der Goldmedaille.

Für den ATSV Habenhausen ist dieser Erfolg etwas ganz Besonderes. Denn Vincent ist ein echter Habenhauser Junge. Seine komplette Jugendzeit verbrachte er beim ATSV und durchlief dabei die verschiedenen Jugendmannschaften unseres Vereins. Hier legte er die Grundlage für seinen weiteren Weg und entwickelte sich zu einem herausragenden Nachwuchsspieler.

Im vergangenen Jahr folgte schließlich der nächste große Schritt: Vincent wechselte zum THW Kiel und setzt seine Entwicklung seitdem bei einem der erfolgreichsten Handballvereine Deutschlands fort. Inzwischen gehört er zum Nachwuchs der Kieler und konnte auch dort bereits auf höchstem Jugendniveau auf sich aufmerksam machen.

Starke Europameisterschaft mit der deutschen U18

Bei der Europameisterschaft in Serbien war Vincent ein wichtiger Bestandteil der deutschen Mannschaft. Bereits in der Vorbereitung überzeugte der Rechtsaußen mit starken Leistungen und gehörte beim Turnier zu den Leistungsträgern des DHB-Teams.

Im Finale gegen Slowenien zeigte Vincent dann noch einmal seine Klasse. Mit acht Treffern war er einer der erfolgreichsten deutschen Torschützen und hatte damit maßgeblichen Anteil am deutlichen 36:27-Erfolg. Gemeinsam mit seinen Nationalmannschaftskollegen sorgte er dafür, dass Deutschland nach einem zwischenzeitlichen Rückstand das Spiel dominierte und sich am Ende souverän den Europameistertitel sichern konnte.

Für die deutsche U18 war es der dritte Europameistertitel nach 2008 und 2012.

 

F – Germany vs Slovenia, M18 EHF EURO 2026, Belgrade, Serbia, 09.08.2026, Mandatory Credit © Maja Nastic/Dragana Stjepanovic

Ein Habenhauser auf Europas größter Nachwuchsbühne

Dass Vincent nun als Europameister nach Hause kommt, ist auch eine besondere Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit des ATSV Habenhausen.

Von seinen ersten handballerischen Schritten bis zum Wechsel zum THW Kiel wurde Vincent über viele Jahre in unserem Verein ausgebildet und begleitet. Sein Weg zeigt eindrucksvoll, welche Entwicklungsmöglichkeiten aus der eigenen Jugend heraus entstehen können.

Lieber Vincent, der gesamte ATSV Habenhausen gratuliert dir herzlich zum U18-Europameistertitel!

Wir sind stolz darauf, dass ein Spieler aus unserer Jugend nun Europameister ist, und wünschen dir für deinen weiteren Weg beim THW Kiel und in der Nationalmannschaft weiterhin ganz viel Erfolg.

Einmal Habenhausen. Immer Habenhausen.

A player in a white uniform leaps to pass the ball while being defended by an opponent in black, with another player in blue observing from the side.

QF – Iceland vs Germany, M18 EHF EURO 2026, , Serbia, 6. 8. 26, Mandatory Credit © Uros Hocevar / kolektiff

 

 

Geschrieben von
Ralph Ludwig Reeschke

Nachruf auf Thomas Gerster

Nachruf auf Thomas Gerster

Mit großer Betroffenheit hat der ATSV Habenhausen vom Tod von Thomas Gerster erfahren, der am 12. Juli 2026 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Thomas Gerster war über viele Jahre eng mit dem ATSV Habenhausen verbunden und prägte als Manager unserer 1. Herren eine wichtige Epoche des Vereins.

Seine Leidenschaft für den Handball begleitete ihn ein Leben lang. Nach seiner eigenen aktiven Laufbahn blieb er dem Sport eng verbunden und engagierte sich mit großer Hingabe für den Handball in Bremen. Dabei war ihm insbesondere die Entwicklung und Förderung des Leistungshandballs in unserer Stadt ein wichtiges Anliegen.

Als Manager der 1. Herren des ATSV Habenhausen setzte sich Thomas Gerster mit großem persönlichen Einsatz für die Mannschaft und den Verein ein. Er kümmerte sich um die organisatorischen Belange rund um den Spielbetrieb und trug dazu bei, dass der Handball in Habenhausen auch über die Vereinsgrenzen hinaus wahrgenommen wurde.

Darüber hinaus war Thomas Gerster über viele Jahre eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit des Bremer Handballs. Sein Engagement ging weit über seine Tätigkeit beim ATSV Habenhausen hinaus. Mit seiner Erfahrung, seinen Kontakten und seiner großen Verbundenheit zum Handballsport setzte er sich dafür ein, hochklassigen Handball nach Bremen zu bringen und den Sport in der Region zu fördern.

Mit Thomas Gerster verliert der ATSV Habenhausen eine Persönlichkeit, die unseren Verein über viele Jahre begleitet und geprägt hat. Sein Engagement für den Handball wird uns in Erinnerung bleiben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Wir werden Thomas Gerster in dankbarer und respektvoller Erinnerung behalten.

ATSV Habenhausen

Klares Bekenntnis zum Leistungshandball: ATSV Habenhausen stellt „Habenhauser Weg“ vor – Miro Schluroff übernimmt Schirmherrschaft

Strategische Neuausrichtung

Mit einer klaren strategischen Neuausrichtung setzt der ATSV Habenhausen ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Leistungshandballs: Der „Habenhauser Weg“ stellt die nachhaltige Entwicklung eigener Talente in den Mittelpunkt und definiert den sportlichen Kurs des Vereins neu. Ziel ist es, junge Spieler systematisch zu fördern und sie langfristig an den Herrenbereich heranzuführen, um ihnen eine attraktive sportliche Heimat zu bieten.

Im Zentrum des Konzepts steht die engere Verzahnung der Leistungsmannschaften: Die 1. Herren, 2. Herren sowie die A- und B-Jugend sollen künftig noch stärker ineinandergreifen und als zusammenhängendes System miteinander kooperieren. Über gemeinsame Trainingseinheiten und andere Interaktionsmechanismen soll in der gesamten Handballabteilung eine ganzheitliche Entwicklungsphilosophie mit klarer Zielorientierung entwickelt werden. Talentierte Spieler, die bereits in leistungsorientierten Jugendteams – etwa in der B-Jugend-Bundesliga – aktiv sind, sollen mittel- und langfristig das Fundament der ersten und zweiten Herrenmannschaft bilden und bereits frühzeitig in den Trainings- und Spielbetrieb eingebunden werden. Das es ein  Fundament an Spielern gibt, die mit ihrem Namen das Projekt mit Leben füllen können, zeigt nicht zuletzt die erfolgreiche Qualifikation der ersten männlichen B-Jugend für das Finale des DHB-Pokals. Auf dem Weg dorthin wurden gleich mehrere namhafte Leistungszentren etablierter Herren-Bundesligisten ausgeschaltet.

Das sportliche Aushängeschild des Vereins bleibt die 1. Herrenmannschaft, die in der Saison 2026/27 aller Voraussicht nach in der Regionalliga antritt. Auf dieser Grundlage richten sich auch die strukturellen Planungen aus. Nach einer Phase der Konsolidierung verfolgt der ATSV Habenhausen mittelfristig die Rückkehr in die 3. Liga. Langfristig strebt der Verein die Etablierung in dieser Spielklasse an.

Klare Position zum Leistungssport und zur öffentlichen Wahrnehmung

Der Vereinsvorsitzende Alexander Svoboda bekennt sich ausdrücklich zum Leistungshandball beim ATSV Habenhausen: „Es stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, den Stellenwert des Leistungshandballs im ATSV Habenhausen zu reduzieren. Solange dieser im Einklang mit unseren Möglichkeiten, der vorhandenen Infrastruktur und unseren Vereinswerten steht, ist die  ambitionierte Förderung dieses Bereiches für uns eine Selbstverständlichkeit.“. Er ergänzt: „Getreu unseres Leitbildes „Volle Wucht. Hanseatisch.“ sind Aufrichtigkeit, Hanseatische  Zurückhaltung, Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit und Standortverbundenheit die Kernelemente unseres täglichen Handelns.“.

Schirmherr und Identifikationsfigur: Miro Schluroff

 

© Deutscher Handballbund

Als Schirmherr für den „Habenhauser Weg“ konnte mit Miro Schluroff ein prägendes Gesicht für das Projekt gewonnen werden: Der gebürtige Habenhauser ist ein Kind des Vereins, durchlief etliche Jugendmannschaften des ATSV und hat sich bis in die deutsche Nationalmannschaft entwickelt. Heute steht er in der Bundesliga beim VfL Gummersbach unter Vertrag und steht damit wie kaum ein anderer für die erfolgreiche Entwicklung aus der eigenen Nachwuchsarbeit.

Seine Verbundenheit zum Verein ist dabei ungebrochen – ebenso wie sein Blick auf die Zukunft des Projekts. Schluroff freut sich ausdrücklich über die Anfrage des Vereins, den „Habenhauser Weg“ zu begleiten: „Ich bin in Habenhausen groß geworden und habe dort die Grundlagen für meine Entwicklung gelegt. Umso mehr freut es mich, diesen Weg nun als Schirmherr begleiten zu dürfen. Der Verein hat enormes Potenzial und genau die richtige Ausrichtung, um Talente nachhaltig zu fördern und sich gemeinsam in der Spitze sportlich weiterzuentwickeln.“. Im Rahmen seines Engagements ist es angedacht, dass Schluroff, sofern der enge Zeitplan der Bundesliga es zulässt, seine Erfahrungen, über verschiedene Kommunikationskanäle, an die jungen Athletinnen und Athleten des ATSV weitergibt und ihnen als Vorbild vermittelt, worauf es auf dem eigenen Entwicklungsweg ankommt.

Darüber hinaus ergänzt Schluroff: „Ich kenne die führenden Personen des Vereins seit vielen Jahren und teile ihre Überzeugung beim strategischen Neuanfang. Der ATSV Habenhausen verfügt über großes Potenzial, das wir gemeinsam weiter entfalten können.“

Der Habenhauser Weg – Perspektive für die Zukunft

Mit dem „Habenhauser Weg“ setzt der ATSV Habenhausen ein klares Zeichen für Kontinuität, Identifikation und nachhaltigen Leistungshandball. Der Verein unterstreicht seinen Anspruch, sportliche Ambition und eigene Ausbildung konsequent miteinander zu verbinden und positioniert sich damit als verlässlicher, bodenständiger und zugleich ambitionierter Handballstandort in Bremen.

Darüber hinaus verfolgt das Projekt das übergeordnete Ziel, die Handballabteilung sowohl sportlich als auch strukturell weiterzuentwickeln und nachhaltig professioneller aufzustellen. Bereits jetzt zeigt sich eine breite Unterstützung für diesen Kurs: Mehrere langjährige sowie neue Unterstützer und Weggefährten des Vereins haben sich zusammengeschlossen und dem Projekt ihre volle
Unterstützung zugesichert. Die entsprechenden Namen werden in Kürze separat bekanntgegeben und unterstreichen die starke Basis, auf der der „Habenhauser Weg“ getragen wird.

ATSV Habenhausen verpflichtet Tim Brauner

Aufstiegszug in die 3.Liga fährt ohne den ATSV Habenhausen