Turnerinnen des ATSV beim Landesmannschaftspokal erfolgreich

Turnerinnen des ATSV bei Landesmannschaftspokal erfolgreich!

Die Turnerinnen Jahrgang 2011-2013 starteten am vergangen Samstag bei den Landesmannschaftspokal im Geräteturnen beim TuS Walle im Hohweg.

Im Vorwege wurden die Altersklassen zusammengelegt, so dass die Schützlinge von Trainerin Kerstin Janson gegen Mädchen antreten mussten, die teilweise 3-4 Jahre älter waren.

Trotz dieser zusätzlichen Herausforderung meisterten unsere Turnerinnen (Lene Scheibe, Liv Rücker, Malu Jaekel, Maja Berger und Frida Eickhoff) ihre Übungen mit Bravour und errangen den 1.Platz von 6 Mannschaften.

 

 

Sichtlich begeisterte zeigte sich Trainerin Kerstin Janson nach dem Wettkampf, „War ein toller Wettkampf und es hat sich gelohnt sauber und etwas einfacher zu turnen. Besonders am Balken haben die Mädels viele Punkte herausgeturnt und den Abstand dann halten können.

Sie können alle ganz stolz auf sich sein…und jetzt können wir endlich wieder neue Elemente üben.“ Die Freude bei den Turnerinnen war an den strahlenden Gesichtern deutlich abzulesen nach diesem Erfolg.  Der ATSV Vorsitzende und Turnabteilungsleiter Alexander Svoboda freute sich ebenfalls, „Ich bin begeistert über diese tolle Leistung unserer Turnerinnen, neben 2 Landesmeistern bei den TUJU Stars nun der nächste Titel. Wir freuen uns, so engagierte Trainerinnen und Turnerinnen bei uns zu haben. Das zeigt die Vielfalt bei uns im Verein.“

White Blues beim Tuju-Stars Bundesfinale

Unsere Teilnahme am Bundesfinale der TUJU-Stars 2022 in Forst bei Karlsruhe

Nach  langen Sommerferien und intensiven sowie zusätzlichen Trainingseinheiten ging es für 15 Turnermädchen der White Blues vom ATSV Habenhausen am 09.09.2022 endlich nach Forst bei Karlsruhe zum großen Bundesfinale der Tuju-Stars.

Mit zwei Vereinsbussen, vollgepackt mit Matratzen, Schlafsäcken und allerhand Turnequipment starteten wir die Reise in den Süden der Republik, um unser kleines Bundesland Bremen zu vertreten. Dementsprechend aufregend verlief die Anreise. Nach 8 Stunden Fahrt mit einigen Staus erreichten wir pünktlich den CheckIn in der Schule, in der wir die nächsten zwei Nächte einquartiert waren. Wir erhielten die“ Luxus-Suite“ – den Chemieraum – und verfügten somit über einen zusätzlichen kleinen Lagerraum- bzw. in diesem Falle Schlafraum. Sonst haben dort eigentlich  nur die Lehrer Zutritt, da dort die Chemie-Experimente und Exponate sowie Otto -das Skelett- gelagert werden. Gut für die Gruppe, die Betreuer und Busfahrer (in Personalunion) hatten somit ihr „eigenes Reich“ und waren zudem gut von Otto beschützt.

Ohne Mampf, kein Kampf – unter diesem Motto wurden riesige Pizzen zum Abendessen in die Schule bestellt, leider mit entsprechend langen Wartezeiten. Forst ist eine Kleinstadt und nicht unbedingt dafür ausgelegt, dass über  600 zusätzliche Personen essentechnisch versorgt werden können. Insofern war die ganze Stadt damit beschäftigt, diese logistische Herausforderung insbesondere am Samstag und Sonntag zu stemmen.

Währenddessen wurden Bettenburgen gebaut, sich mit der Schule vertraut gemacht und die Ankunft der anderen Mannschaften beäugt. Es konnte bereits an dem Abend festgestellt werden, dass wir mit 15 Mädchen die kleinste Gruppe waren. Die anderen 20 Gruppen waren teils 3fach so groß an Man-Power und auch geschlechtergemischt!

Deutlich nach Mitternacht fielen alle in einen mehr oder weniger erholsamen Schlaf, um am Morgen, dem Finaltag, um 07.00 Uhr mit „Guten Morgen Sonnenschein“ geweckt zu werden. Mit ansteigendem Adrenalin kamen doch alle schnell aus ihren Betten, denn es mussten 15 x Haare gemacht werden, die Kostüme angezogen  und geschminkt werden (war diesmal tatsächlich Pflicht).

Frühstück gab es in der Veranstaltungshalle und dann gab es fast pünktlich die Stellprobe am Vormittag. Dabei bekamen die Mädels einen Vorgeschmack, gegen welch megaharte Konkurrenz sie antreten würden. Wer beim Landesfinale am 02. Juli 2022 hier in Bremen dabei war, der kann sich an die Oldenburger Starlights erinnern – in etwa dieser Liga bewegten sich auch die anderen Gruppen.

Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass die Mannschaften der Konkurrenz aus dem Showbereich kommen. Es handelt sich dabei ausnahmslos um Show- und Akrobatikgruppen, die mit einem anderen Trainingsziel starten und teils zwischen 4 bis 8 Stunden unter der Woche bzw. am Wochenende in Regelmäßigkeit trainieren.

Und genau das war es, was unsere Mädchen aus Bremen ausgemacht hat: Mit ihrem grenzenlosen Mut und einer Bescheidenheit haben sie in der Qualifikation eine ihrer besten Performance hingelegt, die ihresgleichen sucht! Eigentlich sind unsere Mädels ja Geräteturnerinnen und starten bei Wettkämpfen normalerweise einzeln an den Geräten Sprung, Boden, Reck und Balken mit gerade einmal 2 Stunden Training pro Woche – im Mai hatten unsere Mädchen gerade noch einen Einzelwettkampf im Turnen bestritten. Welch großartige Leistung also, hier in der Formation anzutreten! Als Trainerin und ich denke auch für die mitgereisten Eltern und Fanclub sind wir daher vor Stolz beinah geplatzt.

So hat es zwar erwartungsgemäß nicht für einen Platz unter die ersten 10 gereicht, aber mit dem Ziel sind wir zum Glück auch nicht gestartet – wir wollten teilnehmen  und endlich ein GEMEINSAMES Erlebnis haben! Nach 2,5 Jahren Training für ein Event, das coronabedingt stets und ständig verschoben wurde, war es für alle schwer, sich immer wieder zu motivieren und unser reguläres Training hinten an zu stellen.

Belohnt wurden die Mädchen mit einer unvergesslichen Fahrt bzw. einem unvergessenem Wochenende, bei dem sie gemeinsam in ihrer Gruppe waren, bei dem  Spaß, Freude, Aufregung und Lachen im Vordergrund standen.  Geplant war nach unserem Auftritt noch ein Ausflug ins nahegelegene Frankreich, um einen Crepé oder ein Croissant zu genießen, allerdings waren am späten Nachmittag/frühen Abend doch alle einfach viel zu kaputt, um noch irgendwo hinzufahren. Umso entspannter haben wir uns das Finale der besten acht Mannschaften über den Livestream in unserem 5-Sterne-Zimmer angesehen, –  wir waren sogar zu kaputt, um nochmals in die Veranstaltungshalle zu gehen, um die Show in live zu verfolgen.

Genau diese Entscheidung sollte belohnt werden. Ein Highlight war der spontan inszenierte Flashmob durch eine Teilnehmergruppe im Foyer der Schule,  in der wir untergebracht waren, bei dem ausnahmslos alle unsere Mädchen mitgemacht haben und bis weit nach Mitternacht mit allen Teilnehmergruppen getanzt wurde und man in den Austausch kam.

Nach einer kurzen Nacht und reichlich müde wurden am Sonntag die Busse beladen und die Rückfahrt angetreten. War es auf dem Hinweg noch sehr laut und der Bus mit Lachen erfüllt, wurde die Rückfahrt fast verschlafen. Müde, erschöpft, aber vor allem ohne große Verletzungen sind alle Mädels am Nachmittag wieder in Bremen gelandet.

Ein Dank an dieser Stelle unserer aktuellen Abteilungsleitung Turnen und Vorstandsvorsitzenden Svobo und unserer Geschäftsstelle (Sabine und Corinna), zu denen ich teils eine Standleitung aufmachen konnte, für die Hilfe bei der doch sehr mühevollen Orga im Meldeverfahren und für die Bereitstellung der Busse.

Danke an Steffi, die den Mut hatte, als Busfahrerin einzuspringen, um den zweiten Bus zu fahren. Und danke an unseren kleinen Fanclub –Julia & Sam sowie Kerstin-, die beim Auftritt für alle in  Bremen Gebliebenen mitgejubelt haben.

Christin Loroff

Doppelsieg bei Tuju Stars

Beim Tuju Stars Landesentscheid in heimischer Halle  gab es einen grandiosen Doppelsieg des ATSV Habenhausen. Herzlichen Glückwunsch an Kerstin Janson und Christin Loroff mit ihren beiden Gruppen, die sich den 1. und 2. Platz mit einer tollen Leistung erkämpft haben!

Nachstehend findet ihr Videos der Auftritte der beiden Gruppen. Und hier der Bericht dazu:

ATSV Habenhausen räumt bei den Tuju-Stars  Landesentscheid 2022 gleich doppelt  ab – ein Rückblick in 4 Akten

Nach fast 2,5 Jahren sollte es wieder soweit sein – die Tuju-Stars sind nach mehrfachen Startverschiebungen (der Grund dürfte uns wohl allen bekannt sein) endlich wieder ausgerichtet worden!

Akt 1 – Trainingsvorbereitung ohne festes Ziel und Auftrittstermin

Über zwei Jahre hartes Training, hatten wir hinter uns – nicht nur körperlich hart, sondern vielmehr mental war es für die Mädchen der Mittwochsturngruppe im Alter von 12 bis 20 Jahren (die White Blues) teils eine Herausforderung, eine Choreo zu trainieren, für die es kein Zeitziel gab. Das macht etwas mit einem Menschen, es geht auf Kosten der Motivation, nicht nur für die Turnerinnen auch für die Trainerin. Wir haben als Trainerin und CO-Trainerin irgendwann aufgehört, die unzähligen Verschiebungen bekannt zu geben, weil die Coronaauflagen mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Akt 2 – kurzfristig eine geeignete Halle finden

Ausrichtungsort sollte und musste diesmal unsere Hinni-Schwenker Halle im Bunnsackerweg sein, die wir als Trainer gerade noch rechtzeitig in Absprache mit dem Veranstalter vom BTV reservieren konnten, um die Veranstaltung auch wirklich stattfinden lassen zu können (es hätte bremenweit keine freie Halle mehr gegeben, die die Rahmenbedingungen für solch eine Veranstaltung erfüllt). Und es sollte sich lohnen – die Halle bebte – den Zuschauern wurden teils großartige und anspruchsvolle Darbietungen vorgeführt.

Akt 3 – Choreo vs. Einzelwettkampfvorbereitung

Unser eigentliches Training besteht eigentlich aus dem klassischen Turnen an Geräten, Geräteturnen halt, wie es dem Angebotsflyer unseres Vereins zu entnehmen ist. Kurzfristig kam die Ausschreibung für die Kreiseinzelmeisterschaften im Gerätturnen für den Mai herein, also hieß es schnell umdisponieren und statt einer Choreo fürs Showprogramm wieder fokussiert in die P-Übungen einsteigen. Zwischenzeitlich wurde der Termin für die Tuju-Stars veröffentlicht, 02.7.2022.

Nachdem der Einzelwettkampf für viele unserer Turnerinnen im Mai zum Erfolg wurde (hätten wir Mannschaftsturnen gehabt, wären wir sogar mit all unseren Mädchen auf einem der oberen Treppchen gelandet) waren die nächsten Trainingseinheiten erneut bestimmt durch intensives Arbeiten an der Choreographie. Im Hinterkopf aller (auch der Familien) war stets: Bleibt der Termin bestehen? Bleiben wir zu dem Termin verschont von Corona, um gemeinsam starten zu können?

Akt 4 – letztes Training, Generalprobe und der große Auftritt

Was GNTM kann, können wir auch – Gasttrainer eingeladen, die den Mädchen und der Choreo offen und neutral begegneten und tolle Anregungen und Tipps für den letzten Schliff gaben – Motivationstraining halt.

Danach hieß es nur noch, die Mädels einschwören auf eine Gemeinschaft. Nicht zu vergessen, das Motivationstraining beinhaltete im Übrigen auch, dass wir als Trainer und Choreograph (Leah) mit gefärbten Haaren bzw. in Uniform zum Abschlusstraining erscheinen müssen, wenn wir denn einen der vorderen drei Plätze belegen würden.

Am Tag der großen Show trafen wir uns frühzeitig zur Stellprobe nachmittags in der Halle. Der Heimvorteil hatte uns die Möglichkeit gegeben, die Zeit bis zum Auftritt entspannt zu verbringen, was wir in Teilen nutzten, um uns die Show der anderen Gruppen beim Warm-up anzusehen. Das wiederum pushte unsere Mädchen so mega, dass sie sich kurzerhand die letzte Stunde gemeinsam in die Umkleide verzogen, um dort das bevorstehende Event zu feiern. Die Umkleide brodelte! Aber nicht vor Hitze, die wir an dem Tag hatten, sondern weil die Mädchen unfassbar motiviert waren und eine Stimmung verbreiteten, die seinesgleichen sucht. So wurden auch gleich noch die kleinen Mi-Mädels aus der Nachbarumkleide in die eh schon enge Umkleide der großen White Blues dazu geholt und es wurde sich gemeinsam bei dem „Schildkrötenlied“, „Macarena“ und „Dem roten Pferd“, nicht zu vergessen den ATSV-Schlachtruf in Showlaune gebracht! Was sollte somit noch schief gehen?!

Gleich zwei Showgruppen vom ATSV Habenhausen am Start und die kleinen Mi-Mädels eröffneten die Tuju-Stars mit einer choreographisch sehr anspruchsvollen Darbietung als sehnsuchtsvolle Auswanderer. Nach dem gelungenen Auftakt bebte die Halle und der Applaus wollte gar nicht enden.

Auf Startplatz 6 gingen die White Blues ins Rennen. Sie erzählten in ihrem Tanz die Facetten von Amerika und auch sie erhielten tosenden Applaus am Ende ihrer Darbietung.

Ein weiterer Höhepunkt der einzelnen Vorstellungen waren die Oldenburger StarlightExpress, die die Tuju-Stars als Generalprobe für ihre Teilnahme an der Show „Rendevous der Besten“ ansahen. Auch wenn deren Programm nicht neu war, so war es doch wieder ein Erlebnis, ihnen zuzuschauen.

Mit Spannung wurde die Siegerehrung erwartet, deren Auswertung sich wohl nicht leicht gestaltete. Dass der ATSV Habenhausen zumindest ein Treppchen mit einer Mannschaft erklimmen würde, hofften wir alle.

Dass der ATSV Habenhausen jedoch zweimal abräumt und unsere Mi-Mädels mit Platz 1 und die White Blues auf Platz 2 und somit beide Mannschaften Tickets lösen für das große Bundesfinale in Forst bei Karlsruhe, damit hätte keiner gerechnet! Insbesondere drei der kleinen Mi-Mädels nicht, die erst seit 3 Wochen dabei sind!

Die Freude, aber auch die Erleichterung (endlich zu starten) war bei unseren beiden Mannschaften einfach nur riesig und an dem Abend für alle noch nicht fassbar, wie mit dem Ergebnis umzugehen ist.

Nun heißt es genau zu überlegen, ob es machbar ist, am Bundesfinale teilzunehmen, was bereits Anfang September ist. Es liegen einfach sechs lange Wochen Ferien dazwischen und es bleibt somit kaum Zeit zum Training, was die Entscheidung nicht einfach macht, ob wir dieses große Ziel in Angriff nehmen können, um Bremen solide zu vertreten.

Wettschuld eingelöst: Trainerin in Uniform

Aber erst einmal muss sich Leah nun die Haare färben in klassischem Braun (wer Leah kennt, weiß, wie ungewohnt das für sie ist) und das nächste Training beginnt mit einer Trainerin in Uniform.

Christin Loroff

 

 

Drei Siegerplätze für die Habenhauser Turnmädchen

Nach 2,5 Jahren pandemiebedingter Wettkampfpause starteten die Turnmädchen des ATSV Habenhausen erstmalig wieder bei den Bremer Meisterschaften Geräteturnen (Breitensport). Mit über 30 Starterinnen in der Halle Hohweg des TV Bremen-Walle 1875 e. V. sah man überall die Habenhauser Vereinsfarben, und von der Tribüne gab es reichlich Unterstützung durch die mitgefahrenen Familien.

Für viele der Mädchen war dies der erste Wettkampf und alle waren daher sehr aufgeregt. Aber das legte sich nach Start des Wettkampfs: Alle turnten ihre Übungen souverän durch und auch den Newcomerinnen sah man die fehlende Wettkampferfahrung nicht an. Diese Konzentration und die sauberen Übungen wurden belohnt: Es gab nicht nur viele Plätze im vorderen Drittel bzw. der oberen Hälfte des jeweiligen Starterfeldes, sondern der ATSV Habenhausen stellte in den zwei größten Altersgruppen mit 24 bzw. 28 Starterinnen sogar die Bremer Meisterin. Frida belegte den 1. Platz in der Altersklasse 2012/2013 und wurde auf dem Siegertreppchen von ihrer Vereinskollegin Laura begleitet, die den 3. Platz belegte: DOPPELSIEG!

Laura, Frida und Emma

In der Altersgruppe 2010/2011 dominierte der Habenhauser Teamanzug in blau-silber-türkis die Siegerehrung: Der 12., 9, 8., 6. und 5. Platz ging an den ATSV – und dann wurde es spannend. Bis zuletzt stand Emma auf der Bodenfläche, und als auch beim zweiten Platz ihr Name nicht genannt wurde, war der Jubel so groß, dass ihre schon platzierten Teamkolleginnen aus der Reihe liefen, um ihr zu gratulieren. Nach einem dritten Platz 2019 war Emma diesmal Bremer Meisterin in ihrer Altersklasse geworden. Wow! Was für ein Tag.

Aber auch ohne Siegertreppchen: Alle hatten etwas zu feiern. Für manche war es der erste Wettkampf und sie hatten sich zum ersten Mal vor Zuschauern und unter dem kritischen Blick der KampfrichterInnen am Gerät behauptet. Andere hatten zum ersten Mal neue Übungen oder Elemente geturnt: So turnte Celina zum ersten Mal die Schwierigkeitsstufe P8 am Boden, was neben einem Überschlag auch die Kombination Radwende Flickflack beinhaltete. Am Balken turnten einige Habenhauser Turnerinnen zum ersten Mal einen Handstand auf dem 10cm schmalen und 1,10 hohen Gerät.

Auch für die Übungshelferin Leah Beering gab es eine Premiere. Nach erfolgreich bestandener Kampfrichterprüfung in den Osterferien wertete sie zum ersten Mal am Boden.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Betreuerinnen Lilly, Leah, Hilda, Emma, Elise und Nicola, die ihren Samstag in der Halle verbrachten, um die Riegen zu betreuen. Neben den Trainerinnen Christin, Kerstin und Leah stellten sie sich als Kampfrichterinnen zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang eine Bitte der Trainerinnen an alle, die selbst Erfahrung mit dem Turnen haben und Lust hätten, die Turnmädels zu unterstützen oder sich als Kampfrichterinnen ausbilden zu lassen: Bitte melden!

Da jeder Verein pro 5 Turnerinnen einen Kampfrichter stellen muss, wäre jede zusätzliche Wertungskraft eine großartige Hilfe. Außerdem freut sich die Abteilung über jedes Angebot, als Übungshilfe oder -leitung im Training aktiv zu werden. Bei Interesse besteht dabei die Möglichkeit, einen entsprechenden Trainerschein zu machen. Alle sind herzlich eingeladen, sich bei Kerstin Janson oder Christin Loroff zu melden. Kontakt bitte über die Geschäftsstelle unter Telefonnummer 0421/830612-0 oder per E-Mail an info@atsvhabenhausen.de

Kerstin Janson, Christin Loroff

Fotos und Videos: Kerstin Janson

 

Nikolausturnen

An diesem Montag hatten die Turnmädels bei Kerstin Janson eine aufregende Aufgabe. Sie sollten ihr Nikolaus-Diplom machen. Es waren vielfältige Aufgaben zu erledigen, die alle Mädchen mit ebenso viel Eifer wie Spaß in Angriff nahmen.

Zunächst galt es für jedes Kind, sich die Nikolausmütze zu verdienen. Solchermaßen dann gut behütet musste durch Schornsteine geklettert und sogar ein Schlittenführerschein gemacht werden. Erst danach durften dann Geschenke gesammelt werden.

„Alle Mädchen haben mit Bravour ihr Diplom erworben“, freute sich Übungsleiterin Kerstin Janson über einen äußerst vergnüglichen Turnnachmittag.

Turnen im Werdersee

Abschlusstraining einmal anders

Die Turnerinnen des ATSV Habenhausen haben einmal mehr ihre besondere Kreativität bewiesen. Zum Abschlusstraining vor den Sommerferien trafen sich die Turnerinnen im Alter ab 12 Jahren mit ihren Trainerinnen Christin Loroff und Kerstin Janson am Werdersee.

Angesichts der warmen Temperaturen lockte das Wasser. Da kam die Idee auf, das airtrack im Wasser zu beturnen. Alle Mädchen sind sichere Schwimmerinnen, dem Vorhaben stand nichts im Wege. Mit viel Spaß und Engagement wurde das Sommerabschlusstraining also auf das Wasser verlegt. Die wackelige Unterlage forderte noch einmal die völlige Konzentration der Mädchen, die diese zusätzliche Herausforderung mit Bravour bewältigt haben. Und wenn es zu anstrengend wurde, war die Abkühlung in greifbarer Nähe.

„Das war ein passendes Abschlusstraining nach Wochen des outdoor-Trainings selbst bei Kälte und Regen“, freute sich Trainerin Janson. „Die Mädchen haben unter den Corona-Einschränkungen eine bewundernswerte Kreativität und ein tolles Engagement gezeigt.“

Heike Groneberg

Turnmädchen sind regenfest

Kerstin Janson und ihre Turnmädchen sind froh, auch nach den Osterferien weiterhin draußen zusammen trainieren zu dürfen.

Gleichwohl hat das Training in Corona-Zeiten seine Tücken, denn draußen ist man dem Wetter ausgesetzt. Aber wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung bzw. Geräte.

Denn zum ersten Mal fing es während des Trainings an zu regnen. Schnell mussten also die Geräte wieder abgebaut werden. Einmal mehr bewiesen Kerstin und ihre Turnmädchen Flexibilität und Kreativität. Statt auf den Balken ging es nun auf die Umrandung vom Beachfeld. Da war die Fallhöhe deutlich geringer und länger war es auch. Vor allem aber konnte weiter trainiert werden. Daher zum Abschluss noch ein Spruch: Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg!

Heike Groneberg