Drei Siegerplätze für die Habenhauser Turnmädchen

Nach 2,5 Jahren pandemiebedingter Wettkampfpause starteten die Turnmädchen des ATSV Habenhausen erstmalig wieder bei den Bremer Meisterschaften Geräteturnen (Breitensport). Mit über 30 Starterinnen in der Halle Hohweg des TV Bremen-Walle 1875 e. V. sah man überall die Habenhauser Vereinsfarben, und von der Tribüne gab es reichlich Unterstützung durch die mitgefahrenen Familien.

Für viele der Mädchen war dies der erste Wettkampf und alle waren daher sehr aufgeregt. Aber das legte sich nach Start des Wettkampfs: Alle turnten ihre Übungen souverän durch und auch den Newcomerinnen sah man die fehlende Wettkampferfahrung nicht an. Diese Konzentration und die sauberen Übungen wurden belohnt: Es gab nicht nur viele Plätze im vorderen Drittel bzw. der oberen Hälfte des jeweiligen Starterfeldes, sondern der ATSV Habenhausen stellte in den zwei größten Altersgruppen mit 24 bzw. 28 Starterinnen sogar die Bremer Meisterin. Frida belegte den 1. Platz in der Altersklasse 2012/2013 und wurde auf dem Siegertreppchen von ihrer Vereinskollegin Laura begleitet, die den 3. Platz belegte: DOPPELSIEG!

Laura, Frida und Emma

In der Altersgruppe 2010/2011 dominierte der Habenhauser Teamanzug in blau-silber-türkis die Siegerehrung: Der 12., 9, 8., 6. und 5. Platz ging an den ATSV – und dann wurde es spannend. Bis zuletzt stand Emma auf der Bodenfläche, und als auch beim zweiten Platz ihr Name nicht genannt wurde, war der Jubel so groß, dass ihre schon platzierten Teamkolleginnen aus der Reihe liefen, um ihr zu gratulieren. Nach einem dritten Platz 2019 war Emma diesmal Bremer Meisterin in ihrer Altersklasse geworden. Wow! Was für ein Tag.

Aber auch ohne Siegertreppchen: Alle hatten etwas zu feiern. Für manche war es der erste Wettkampf und sie hatten sich zum ersten Mal vor Zuschauern und unter dem kritischen Blick der KampfrichterInnen am Gerät behauptet. Andere hatten zum ersten Mal neue Übungen oder Elemente geturnt: So turnte Celina zum ersten Mal die Schwierigkeitsstufe P8 am Boden, was neben einem Überschlag auch die Kombination Radwende Flickflack beinhaltete. Am Balken turnten einige Habenhauser Turnerinnen zum ersten Mal einen Handstand auf dem 10cm schmalen und 1,10 hohen Gerät.

Auch für die Übungshelferin Leah Beering gab es eine Premiere. Nach erfolgreich bestandener Kampfrichterprüfung in den Osterferien wertete sie zum ersten Mal am Boden.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Betreuerinnen Lilly, Leah, Hilda, Emma, Elise und Nicola, die ihren Samstag in der Halle verbrachten, um die Riegen zu betreuen. Neben den Trainerinnen Christin, Kerstin und Leah stellten sie sich als Kampfrichterinnen zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang eine Bitte der Trainerinnen an alle, die selbst Erfahrung mit dem Turnen haben und Lust hätten, die Turnmädels zu unterstützen oder sich als Kampfrichterinnen ausbilden zu lassen: Bitte melden!

Da jeder Verein pro 5 Turnerinnen einen Kampfrichter stellen muss, wäre jede zusätzliche Wertungskraft eine großartige Hilfe. Außerdem freut sich die Abteilung über jedes Angebot, als Übungshilfe oder -leitung im Training aktiv zu werden. Bei Interesse besteht dabei die Möglichkeit, einen entsprechenden Trainerschein zu machen. Alle sind herzlich eingeladen, sich bei Kerstin Janson oder Christin Loroff zu melden. Kontakt bitte über die Geschäftsstelle unter Telefonnummer 0421/830612-0 oder per E-Mail an info@atsvhabenhausen.de

Kerstin Janson, Christin Loroff

Fotos und Videos: Kerstin Janson

 

Nikolausturnen

An diesem Montag hatten die Turnmädels bei Kerstin Janson eine aufregende Aufgabe. Sie sollten ihr Nikolaus-Diplom machen. Es waren vielfältige Aufgaben zu erledigen, die alle Mädchen mit ebenso viel Eifer wie Spaß in Angriff nahmen.

Zunächst galt es für jedes Kind, sich die Nikolausmütze zu verdienen. Solchermaßen dann gut behütet musste durch Schornsteine geklettert und sogar ein Schlittenführerschein gemacht werden. Erst danach durften dann Geschenke gesammelt werden.

„Alle Mädchen haben mit Bravour ihr Diplom erworben“, freute sich Übungsleiterin Kerstin Janson über einen äußerst vergnüglichen Turnnachmittag.

Turnen im Werdersee

Abschlusstraining einmal anders

Die Turnerinnen des ATSV Habenhausen haben einmal mehr ihre besondere Kreativität bewiesen. Zum Abschlusstraining vor den Sommerferien trafen sich die Turnerinnen im Alter ab 12 Jahren mit ihren Trainerinnen Christin Loroff und Kerstin Janson am Werdersee.

Angesichts der warmen Temperaturen lockte das Wasser. Da kam die Idee auf, das airtrack im Wasser zu beturnen. Alle Mädchen sind sichere Schwimmerinnen, dem Vorhaben stand nichts im Wege. Mit viel Spaß und Engagement wurde das Sommerabschlusstraining also auf das Wasser verlegt. Die wackelige Unterlage forderte noch einmal die völlige Konzentration der Mädchen, die diese zusätzliche Herausforderung mit Bravour bewältigt haben. Und wenn es zu anstrengend wurde, war die Abkühlung in greifbarer Nähe.

„Das war ein passendes Abschlusstraining nach Wochen des outdoor-Trainings selbst bei Kälte und Regen“, freute sich Trainerin Janson. „Die Mädchen haben unter den Corona-Einschränkungen eine bewundernswerte Kreativität und ein tolles Engagement gezeigt.“

Heike Groneberg

Turnmädchen sind regenfest

Kerstin Janson und ihre Turnmädchen sind froh, auch nach den Osterferien weiterhin draußen zusammen trainieren zu dürfen.

Gleichwohl hat das Training in Corona-Zeiten seine Tücken, denn draußen ist man dem Wetter ausgesetzt. Aber wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung bzw. Geräte.

Denn zum ersten Mal fing es während des Trainings an zu regnen. Schnell mussten also die Geräte wieder abgebaut werden. Einmal mehr bewiesen Kerstin und ihre Turnmädchen Flexibilität und Kreativität. Statt auf den Balken ging es nun auf die Umrandung vom Beachfeld. Da war die Fallhöhe deutlich geringer und länger war es auch. Vor allem aber konnte weiter trainiert werden. Daher zum Abschluss noch ein Spruch: Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg!

Heike Groneberg

Hurra, wir turnen zusammen

Seit dem 8. März dürfen Gruppen mit bis zu 20 Kindern im Alter bis zu 14 Jahren mit höchstens zwei Trainer*innen Sport im Freien ausüben. Von dieser Ausnahme in der 24. Corona-Verordnung hatten auch die Turnmädchen von Kerstin Janson gehört. Sie sind alle deutlich jünger als 14 Jahre.

„Wir dürfen wieder zusammen trainieren!“ – „Ja, aber nur draußen. Und draußen ist es noch sehr kalt, es sind weniger als 10 Grad.“ – „Wir können uns doch dicker anziehen.“ – „Wir brauchen unsere Matten, aber die werden draußen dreckig.“ – „Wir legen einfach Planen darunter, dann bleiben die Matten sauber. Und wenn doch etwas dreckig wird, dann machen wir es eben wieder sauber.“

Gesagt, getan. Selbst für die ganz große Matte fand sich eine Plane als Unterlage und so konnte auch das Sprungbrett zum Einsatz kommen. Zwar mit dem korrekten Abstand, aber endlich wieder ein fast normales Training – alle waren glücklich gemeinsam aktiv zu sein!

Endlich konnten auch die neuen Turnpullis eingeweiht werden, selbst wenn die meisten doch lieber noch eine Weste darüber angezogen haben. Die wenigen Sonnenstrahlen wärmten einfach noch nicht genug. Aber es war trocken und alle waren begeistert, die anderen nicht nur am Bildschirm zu sehen.

Heike Groneberg

Außergewöhnliche Challenge bei den Turnmädchen

So sieht man als Trainerin aus, wenn die Mädels alles dafür tun, um die gesetzte Challenge zu gewinnen.

Eine Trainerin muss immer auch Motivationskünstlerin sein. Das gilt umso mehr, je länger das Training nur online möglich ist. Jetzt zeigte Trainerin Kerstin Janson, dass nicht nur ihre Turnmädchen äußerst kreativ und engagiert sind, sondern auch sie selbst steht ihnen darin in nichts nach. Hatten die Mädchen bei der Foto-Challenge mit tollen Ideen überrascht, so überzeugte die Trainerin jetzt mit ihrem Einsatz. Ihr Wetteinsatz – eine Packung Schokoküsse im Gesicht der Trainerin – stachelte die Turnmädchen zu ungeahnten Anstrengungen an.

Die Wette war, dass es die Turnmädchen nicht schaffen 500 bzw. 300 Aufschwünge an Reck und Turnstangen auf Spielplätzen und Gärten zu schaffen. Tja, der Ehrgeiz war groß und so haben einzelne Turnerinnen bis zu 150 Aufschwüngen auf einmal beigetragen. Die Packung Schokoküsse landete somit verdient im Gesicht der Trainerin Kerstin Janson.

„Habt Ihr toll gemacht! Und der Schokokuss Quark schmeckte auch sehr gut…“, lautete der Kommentar von Trainerin Kerstin Janson.