Laternenumzug beim ATSV Habenhausen

 

Am 31. Oktober war es wieder so weit, Laternenumzug in Habenhausen. Stolz trugen die Kinder ihre Laternen, häufig mit viel Fantasie selbst gebastelt. Angeführt und musikalisch äußerst schwungvoll begleitet wurde der Umzug vom Spielmannszug Da Capo. Zur Absicherung waren die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Arsten dabei. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

Der rund 2 km lange Spaziergang führte vom Sportplatz an der Kästnerstraße durch das Dichterviertel bis in die Gartenstadt Werdersee. Nach einer guten Stunde traf der Umzug wieder auf dem Habenhauser Vereinsgelände ein. Viele Vorgärten entlang der Laufstrecke waren schön geschmückt mit Lampions, Laternen und Windlichtern. Und so manche Anwohnerinnen und Anwohner erfreuten sich an den fröhlichen Klängen und den bunten Bildern vor ihrer Haustür.

Zurück auf dem Sportplatz Kästnerstraße brannten bereits die Feuerkörbe und wiesen den Weg zu Getränken und Bratwürsten. Im Feuerschein bereitete der Spielmannszug mit seinen letzten Liedern einen stimmungsvollen Ausklang für alle.

Sozusagen als Nachtisch nahmen viele Kinder begeistert das Angebot an, Marshmallows an langen Stäben über den Grillschalen zu rösten.

Den krönenden Abschluss des Abends bildete dann die Devilsfire Feuershow. Mit musikalischer Untermalung wurde eine faszinierende Feuershow gezeigt, die Eltern und Kinder gleichermaßen in ihren Bann zog. Tosender Beifall und laustarke Zugabe-Rufe belohnte die beiden Künstler.

Alexander Svoboda, erster Vorsitzender des ATSV Habenhausen, freute sich über die große Resonanz: „Mein großer Dank gilt allen, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben – vom Spielmannszug über Polizei und Feuerwehr bis hin zu den vielen mithelfenden Vereinsmitgliedern!“

Heike Groneberg

Tischtennismannschaften überwiegend erfolgreich

Die erste Tischtennismannschaft des ATSV Habenhausen hatte in der Landesliga Lüneburg die SG Aumund-Vegesack zu Gast. In dieser Liga wird noch mit 6er-Mannschaften gespielt, so dass drei Eingangsdoppel zu absolvieren sind. Es begann spannend, alle drei Spiele wurden erst im vierten Satz entschieden und so manche Entscheidung fiel erst in der Verlängerung. Habenhausen konnte mit 2:1 in die Einzel starten.

Im oberen Paarkreuz trennte man sich unentschieden. Micha Phil Görler gewann gegen Maxime Meger, während Johann Pilster sich Jakob Guzmann geschlagen geben musste. In der Mitte gingen beide Partien nach hart umkämpften Sätzen an Aumund-Vegesack, so dass Habenhausen 3:4 in Rückstand geriet. Das untere Paarkreuz endete wiederum unentschieden. Während sich Julian Brunks nach intensiven fünf Sätzen Arno Seichter knapp geschlagen geben musste, blieb Paul Winkelmann gegen Tobias Burkhardt siegreich.

Knisternde Spannung und hochklassige Ballwechsel prägten die fünf Sätze zwischen Görler und Guzmann zum Start der zweiten Einzelrunde. Görler leitete mit seinem Sieg die Wende ein. Anschließend gewann Pilster gegen Meger. Und auch in der Mitte gingen die Punkte dieses Mal an Habenhausen. Malik Amrani gewann gegen Tammo van der Heide, Philipp Lüßen gegen Batuhan Öztürk. So blieb es Brunks vorbehalten, mit seinem Sieg gegen Burkhardt den Siegpunkt zum 9:5 für Habenhausen zu erringen.

Die Habenhauser Tischtennisdamen hatten in der Bezirksoberliga West den ATSV Sebaldsbrück II zu Gast. Bereits die Doppel gingen 1:1 unentschieden aus. Diese Ausgeglichenheit sollte sich durch die weitere Partie ziehen.

Im oberen Paarkreuz siegte Britta Lilkendey für Sebaldsbrück, während Mandy Ehrlicher für Habenhausen punktete. Im unteren Paarkreuz blieb Silke Poggenburg für Habenhausen siegreich, Susanne Philipp für Sebaldsbrück. Im zweiten Durchgang gewannen Stephanie Ehlers und Mandy Ehrlicher für Habenhausen, während Susanne Philipp und Petra Reichmann für Sebaldsbrück die Punkte zum 5:5 Endstand erkämpften.

Kuriosum am Rande: Nicht nur die Sätze endeten 18:18, sondern auch die Bälle ergaben mit 326:326 ein identisches Ergebnis.

Die sechste Mannschaft empfing den SV Werder Bremen VIII. Die Eingangsdoppel endeten 1:1 unentschieden. Aber in den Einzeln konnte Werder gleich deutlich in Führung gehen. Einzig Michael Göbelt gelang es, in der ersten Runde einen Punkt für Habenhausen zu erringen. Jens Arfmann musste sich jeweils im fünften Satz sowohl Wolfgang Uhlen als auch Dawid Szuchalski geschlagen geben. In der zweiten Einzelrunde erkämpfte Jannis Görler einen dritten Punkt für Habenhausen, das sich damit 3:7 geschlagen geben musste.

Auch die achte Mannschaft hatte parallel ein Heimspiel, hier war der TSV Grolland IV zu Gast. Habenhausen ging mit einem viel versprechenden 2:0 aus den Doppeln in die Partie. Nach zwei hart umkämpften Spielen konnte Grolland mit Siegen in der Verlängerung des vierten bzw. fünften Satzes zum 2:2 ausgleichen. Aber Martin Puvogel gegen Thorsten Arneke und Karl-Heinz Schulz gegen Jan-Hendrik Isensee blieben im unteren Paarkreuz jeweils siegreich. So begann die zweite Einzelrunde mit einem 4:2 Vorsprung für Habenhausen. Das obere Paarkreuz endete ausgeglichen, hier verteidigte Dieter Ippisch diesen Vorsprung mit seinem Sieg gegen Martin Rupprecht. Auch das untere Paarkreuz war ausgeglichen, hier erkämpfte Martin Puvogel mit seinem zweiten Sieg den wichtigen Punkt zum 6:4 Endstand für Habenhausen.

Heike Groneberg