Die Brücke 3/2026 ist online!

Die Brücke 3/2026 ist online!

Die analogen Ausgaben werden im Laufe der nächsten zwei Wochen an unsere Mitglieder über 65 verteilt und an den bekannten Stellen ausgelegt.

Die digitale Fassung steht ab sofort zum Lesen zur Verfügung. 

Wir wünschen Euch viel Vergnügen dabei.

Herzlichen Dank für die zahlreichen Beiträge aus den verschiedenen Abteilungen, die es erst ermöglichen, immer wieder interessante Informationen aus unserem Verein zusammenzustellen!

Eure Redaktion

Erfolgreiches Meisterschaftswochenende beim Judo

Einmal Silber und zweimal Bronze bei den Deutschen Ü30-Meisterschaften

Am 4. und 5. Juli 2026 fanden in Bochum die Deutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse Ü30 statt. Für den ATSV Habenhausen gingen Berit Grohnert (-63 kg) und Lennard Steinhauer (-73 kg) auf die Matte. Beide überzeugten mit starken Leistungen und kehrten mit einer Silber- sowie einer Bronzemedaille zurück. Abgerundet wurde das erfolgreiche Wochenende durch eine weitere Bronzemedaille mit der erstmals angetretenen Mixed-Mannschaft des Bremer Landesverbandes.

Berit Grohnert wird Deutsche Vizemeisterin

Für Berit Grohnert begann das Turnier mit einem Freilos. Im Halbfinale zeigte sie anschließend ihre Klasse im Bodenkampf. Nach einem gelungenen Umdreher kontrollierte sie ihre Gegnerin sicher mit einem Tate-shiho-gatame und gewann den Kampf vorzeitig.

Auch im Finale trat Berit mutig und offensiv auf. Mit einem dynamischen Uchi-mata brachte sie ihre Gegnerin unter Druck, wurde jedoch im entscheidenden Moment erfolgreich gekontert. Trotz der Finalniederlage zeigte sie ein überzeugendes Turnier und sicherte sich verdient die Silbermedaille sowie den Titel der Deutschen Vizemeisterin.

Lennard Steinhauer erkämpft Bronze

Lennard Steinhauer präsentierte sich während des gesamten Turniers technisch variabel und taktisch hervorragend eingestellt.

Im Auftaktkampf dominierte er das Geschehen mit einem konsequenten Griffkampf und variablen Ashi-waza-Techniken. Geduldig arbeitete er sich seine Chance heraus und erzielte schließlich mit einem tief angesetzten Ippon-seoi-nage den vorzeitigen Sieg.

Im Halbfinale traf er auf einen Gegner mit Bundesliga-Erfahrung. In einem ausgeglichenen und intensiven Kampf überzeugte Lennard erneut mit einem starken Griffkampf und hoher Aktivität. Auch nach einem zwischenzeitlichen Rückstand durch Yuko und Waza-ari blieb er bis zum Schluss offensiv, musste sich letztlich jedoch knapp geschlagen geben.

Im Kampf um Bronze wartete ein groß gewachsener Gegner aus Bayern, der mit einem dominanten Obergriff und gefährlichen Fußtechniken agierte. Lennard hielt mit konsequentem Griffkampf und immer wieder eingestreuten De-ashi-barai-Ansätzen dagegen. Trotz zweier Shido-Strafen wegen Griffvereitelung blieb er ruhig und vertraute seiner taktischen Linie. Mit einer schnellen Griffaktion überraschte er seinen Gegner und erzielte mit einem perfekt getimten De-ashi-barai die entscheidende Yuko-Wertung. Anschließend verteidigte er seine Führung souverän und sicherte sich verdient die Bronzemedaille.

Gelungene Premiere für Bremen im Mixed-Team

Am Sonntag stand das Mixed-Team-Turnier der Landesverbände auf dem Programm. Der Bremer Landesverband stellte dabei erstmals eine eigene Mannschaft, in der Lennard die Gewichtsklasse bis 73 kg besetzte.

In der Auftaktbegegnung gegen Berlin steuerte Lennard den ersten Bremer Punkt bei. Trotz seines Sieges musste sich Bremen insgesamt knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Gegen NRW 3 gelang anschließend ein 3:2-Erfolg. Lennard traf dabei auf den erfahrenen Axel Limberg und nahm den aggressiven Griffkampf seines Gegners sofort an. Bereits in den ersten Sekunden setzte er mit einem tiefen Sode-tsuri-komi-goshi sowie einem tiefen Ippon-seoi-nage deutliche Akzente. In der folgenden Aktion wurde er jedoch von einem ansatzlosen Yoko-tomoe-nage überrascht und musste sich geschlagen geben.

Im abschließenden Kampf um die Bronzemedaille gegen NRW 2 zeigte die Bremer Mannschaft ihre stärkste Leistung und gewann souverän mit 4:1. Lennard setzte sich dabei gegen einen hochgestellten Kämpfer der 66-kg-Klasse durch. Nach einer Waza-ari-Wertung durch einen starken Sode-tsuri-komi-goshi ließ er seinem Gegner im Bodenkampf keine Chance mehr und entschied den Kampf mit einem schraubstockartigen Sankaku-jime vorzeitig für sich.

Erfolgreiches Meisterschaftswochenende

Neben den Medaillen überzeugten beide Athleten vor allem durch ihren kämpferischen Einsatz, ihre technische Qualität und ihre taktisch starken Leistungen auf der Matte.

A player in a black jersey with the number 11 leaps to strike a ball during a handball match, while an opponent in a white jersey watches closely.

Vincent Faciejew ist U18-Europameister!

A player in a black jersey with the number 11 leaps to strike a ball during a handball match, while an opponent in a white jersey watches closely.

F – Germany vs Slovenia, M18 EHF EURO 2026, Belgrade, Serbia, 09.08.2026, Mandatory Credit © Uros Hocevar / kolektiff

Wir sind alles Habenhauser Jungs – und einer von uns ist Europameister – Vincent Faciejew schreibt seine Erfolgsgeschichte weiter

Was für ein großartiger Erfolg für Vincent Faciejew! Der ehemalige Jugendspieler des ATSV Habenhausen ist U18-Europameister. Mit der deutschen U18-Nationalmannschaft setzte sich Vincent am Sonntagabend im Finale der Europameisterschaft in Belgrad deutlich mit 36:27 (17:11) gegen Slowenien durch und krönte damit ein herausragendes Turnier mit dem Gewinn der Goldmedaille.

Für den ATSV Habenhausen ist dieser Erfolg etwas ganz Besonderes. Denn Vincent ist ein echter Habenhauser Junge. Seine komplette Jugendzeit verbrachte er beim ATSV und durchlief dabei die verschiedenen Jugendmannschaften unseres Vereins. Hier legte er die Grundlage für seinen weiteren Weg und entwickelte sich zu einem herausragenden Nachwuchsspieler.

Im vergangenen Jahr folgte schließlich der nächste große Schritt: Vincent wechselte zum THW Kiel und setzt seine Entwicklung seitdem bei einem der erfolgreichsten Handballvereine Deutschlands fort. Inzwischen gehört er zum Nachwuchs der Kieler und konnte auch dort bereits auf höchstem Jugendniveau auf sich aufmerksam machen.

Starke Europameisterschaft mit der deutschen U18

Bei der Europameisterschaft in Serbien war Vincent ein wichtiger Bestandteil der deutschen Mannschaft. Bereits in der Vorbereitung überzeugte der Rechtsaußen mit starken Leistungen und gehörte beim Turnier zu den Leistungsträgern des DHB-Teams.

Im Finale gegen Slowenien zeigte Vincent dann noch einmal seine Klasse. Mit acht Treffern war er einer der erfolgreichsten deutschen Torschützen und hatte damit maßgeblichen Anteil am deutlichen 36:27-Erfolg. Gemeinsam mit seinen Nationalmannschaftskollegen sorgte er dafür, dass Deutschland nach einem zwischenzeitlichen Rückstand das Spiel dominierte und sich am Ende souverän den Europameistertitel sichern konnte.

Für die deutsche U18 war es der dritte Europameistertitel nach 2008 und 2012.

 

F – Germany vs Slovenia, M18 EHF EURO 2026, Belgrade, Serbia, 09.08.2026, Mandatory Credit © Maja Nastic/Dragana Stjepanovic

Ein Habenhauser auf Europas größter Nachwuchsbühne

Dass Vincent nun als Europameister nach Hause kommt, ist auch eine besondere Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit des ATSV Habenhausen.

Von seinen ersten handballerischen Schritten bis zum Wechsel zum THW Kiel wurde Vincent über viele Jahre in unserem Verein ausgebildet und begleitet. Sein Weg zeigt eindrucksvoll, welche Entwicklungsmöglichkeiten aus der eigenen Jugend heraus entstehen können.

Lieber Vincent, der gesamte ATSV Habenhausen gratuliert dir herzlich zum U18-Europameistertitel!

Wir sind stolz darauf, dass ein Spieler aus unserer Jugend nun Europameister ist, und wünschen dir für deinen weiteren Weg beim THW Kiel und in der Nationalmannschaft weiterhin ganz viel Erfolg.

Einmal Habenhausen. Immer Habenhausen.

A player in a white uniform leaps to pass the ball while being defended by an opponent in black, with another player in blue observing from the side.

QF – Iceland vs Germany, M18 EHF EURO 2026, , Serbia, 6. 8. 26, Mandatory Credit © Uros Hocevar / kolektiff

 

 

Geschrieben von
Ralph Ludwig Reeschke

Nachruf auf Thomas Gerster

Nachruf auf Thomas Gerster

Mit großer Betroffenheit hat der ATSV Habenhausen vom Tod von Thomas Gerster erfahren, der am 12. Juli 2026 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Thomas Gerster war über viele Jahre eng mit dem ATSV Habenhausen verbunden und prägte als Manager unserer 1. Herren eine wichtige Epoche des Vereins.

Seine Leidenschaft für den Handball begleitete ihn ein Leben lang. Nach seiner eigenen aktiven Laufbahn blieb er dem Sport eng verbunden und engagierte sich mit großer Hingabe für den Handball in Bremen. Dabei war ihm insbesondere die Entwicklung und Förderung des Leistungshandballs in unserer Stadt ein wichtiges Anliegen.

Als Manager der 1. Herren des ATSV Habenhausen setzte sich Thomas Gerster mit großem persönlichen Einsatz für die Mannschaft und den Verein ein. Er kümmerte sich um die organisatorischen Belange rund um den Spielbetrieb und trug dazu bei, dass der Handball in Habenhausen auch über die Vereinsgrenzen hinaus wahrgenommen wurde.

Darüber hinaus war Thomas Gerster über viele Jahre eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit des Bremer Handballs. Sein Engagement ging weit über seine Tätigkeit beim ATSV Habenhausen hinaus. Mit seiner Erfahrung, seinen Kontakten und seiner großen Verbundenheit zum Handballsport setzte er sich dafür ein, hochklassigen Handball nach Bremen zu bringen und den Sport in der Region zu fördern.

Mit Thomas Gerster verliert der ATSV Habenhausen eine Persönlichkeit, die unseren Verein über viele Jahre begleitet und geprägt hat. Sein Engagement für den Handball wird uns in Erinnerung bleiben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Wir werden Thomas Gerster in dankbarer und respektvoller Erinnerung behalten.

ATSV Habenhausen

Pia und Lennard bei den Deutschen Meisterschaften 2026

Am 06./07. Juni fanden dieses Jahr die 100. Deutschen Einzelmeisterschaften im Judo in Duisburg statt.

Direkt am Samstag waren mit Lennard (-73kg) und Pia (-70kg) zwei ATSV-Athlet:innen am Start. Pia qualifizierte sich durch einen 3. Platz auf den Norddeutschen Einzelmeisterschaften (NDEM), Lennard wurde nach einem starken 5. Platz bei den NDEM durch den Bremer Judo Verband als Wildcard nominiert. Beide belohnten sich damit für ihren hohen Trainingsaufwand in den zurückliegenden Monaten.

Bereits beim Warm-Up konnte das besondere Flair dieses prestigeträchtigen Wettkampfs wahrgenommen werden: Hier messen sich schließlich die besten Judoka Deutschlands.

Pia startete in der Gewichtsklasse -70kg gegen die international erfahrene Drittplatzierte der DEM u21 Tabea Feldhaus aus Nordrhein-Westphalen. Bereits nach wenigen Sekunden konnte sich Pia mit ihrem starken Griffkampf gegen ihre Kontrahentin durchsetzen und mit einem Waza-ari für O-Soto-Gari in Führung gehen. Der anschließende Haltegriff konnte leider nicht bis zum Ippon gehalten werden. Im weiteren Kampfverlauf dominierte Pia auch weiterhin den Griffkampf, konnte aber keine weitere Wertung erzielen. Durch eine Bodenaktion ihrer Gegnerin verlor Pia den Kampf durch einen Haltegriff. Da Tabea Feldhaus ihren nächsten Kampf verlor, war Pia damit leider ausgeschieden.

In der Gewichtsklasse -73kg erwischte Lennard mit Noel Schmidt aus Brandenburg ebenfalls einen international erfahrenen Athleten als Gegner. Obwohl Lennard zwei Sumi-Gaeshi-Ansätzen seines Gegenübers gut ausweichen konnte, konnte dieser ihn im Boden bezwingen. Da Noel Schmidt es bis ins kleine Finale schaffte, durfte Lennard noch einmal antreten.

Gegen den ebenso international erfahrenen Yannick Himmelspach aus Bayern zeigte Lennard eine starke Leistung im Griffkampf, konnte seinem Gegner sogar einen Shido für dessen Griffkampfvermeidung anhängen. Leider konterte Himmelspach einen Seoi-Nage-Ansatz Lennards und erzielte damit einen Yuko. Nach einem Waza-ari für einen De-Ashi-Barai von Himmelspach ging dieser im Boden nach und konnte Lennard im Haltegriff besiegen. So stand nach einem guten Kampf leider auch für Lennard das Aus fest.

Coach Marcel war dennoch mit beiden Kämpfer:innen sehr zufrieden: „Auch wenn es natürlich schade ist, dass Pia keinen zweiten Kampf bekommen hat, den sie sich nach ihrem starken Kampf verdient gehabt hätte, können beide mit erhobenen Häuptern von der Matte gehen. Dass es nach Bartek im letzten Jahr dieses Mal sogar zwei Athlet:innen des ATSV zu den Deutschen Einzelmeisterschaften geschafft haben, zeigt, dass dies kein Zufall war und wir in unserer Trainingsgruppe im ATSV Habenhausen gute Arbeit darin leisten, beste Voraussetzungen für das höchste Niveau zu schaffen. Lennard und Pia haben sich diese Teilnahme durch besonderes Engagement, gute Kämpfe auf Landes- und Gruppenebene und hohen Trainingsfleiß sehr verdient. Jetzt müssen wir dran bleiben, um uns auf diesem hohen Niveau zu etablieren und um das Tempo und die Cleverness der Top-Athlet:innen mitgehen zu können. Glückwunsch an beide für diesen guten Auftritt!“

Erfolgreiche HipHop-Formationen

Habenhauser HipHop-Formationen haben kürzlich an zwei Meisterschaften teilgenommen. Zunächst fand Ende Mai in Eckernförde die SDF (Street Dance Factory) Norddeutsche Meisterschaft statt, Anfang Juli dann die offene SDF-Stadtmeisterschaft in Bielefeld.
Die Kindermeisterschaftsgruppe „Victory Vibes“ sowie Birte Reupke und Sophia Kreye als Duo haben teilgenommen.

In Eckernförde waren die besten Streetdance-Teams aus Norddeutschland angetreten, um sich für die Deutsche SDF Meisterschaft 2026 zu qualifizieren. In verschiedenen Alters- und Teamkategorien zeigten die Tänzerinnen und Tänzer in der Stadthalle Eckernförde ihr Können.
Die Kids der Formation Victory Vibes tanzen erst seit Februar zusammen. Es war ihre erste Meisterschaftsteilnahme, auf der sie gleich auf starke Konkurrenz trafen. Gleichwohl tanzten sie bis ins Finale sehr motiviert und engagiert. Die Trainerinnen Alena und Sophia sind sehr stolz auf den überzeugenden Auftritt der Mädchen.
Zwar waren die Kids zunächst etwas enttäuscht über ihren 8. Platz von acht Formationen. Aber sie konnten trotzdem im Finale tanzen und sich damit für die Deutsche Meisterschaft am Ende des Jahres qualifizieren. Ein toller Erfolg und großartige Motivation für das weitere Training.

Anfang Juli folgte dann die Teilnahme an ihrer zweiten Meisterschaft, der offenen SDF-Stadtmeisterschaft in Bielefeld. Dort mussten die Victory Vibes bei den Juniors 1 antreten, weil der Altersschnitt der Gruppe etwas höher war als in Eckernförde. Im Vergleich zu den teilweise sehr guten anderen Gruppen wurde die generelle Verbesserung der Victory Vibes deutlich. Die Trainerinnen sind besonders stolz darauf, dass die Kids sich in der höheren Altersklasse so toll bewiesen haben. Sie haben einen großartigen vierten Platz unter fünf Formationen erreicht und sind sehr zufrieden mit der Platzierung.
Die Stimmung in Bielefeld war super, denn auch das Duo Birte und Sophia war mit Erfolg aktiv dabei. Ihr Auftritt war selbst choreografiert, aber auf eine zufällige Musik getanzt. Sie hatten sehr viel Spaß, auch wenn sie die einzigen in ihrer Kategorie waren. So nahmen sie stolz ihre Medaillen für den ersten Platz entgegen.

A group of athletes and staff celebrate on a sandy beach, wearing medals and posing with a sign that reads "2nd PLACE" at the EHE Beach Handball Euro 2026.

Drei ATSV-Talente gewinnen EM-Silber mit Deutschland

A group of athletes and staff celebrate on a sandy beach, wearing medals and posing with a sign that reads "2nd PLACE" at the EHE Beach Handball Euro 2026.

Medal Ceremony, YAC 17 EHF Beach Handball EURO 2026, Zagreb, Croatia, 05.07.2026. Foto: © Jozo Cabraja / kolektiff

 

Drei ATSV-Talente gewinnen EM-Silber mit Deutschland

Ein außergewöhnlicher Erfolg für den ATSV Habenhausen: Bei der Beachhandball-Europameisterschaft der U17 in Zagreb (Kroatien) standen gleich drei Nachwuchsspieler unseres Vereins im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Tayo Finnberg Rodriguez, Mads Krüger (beide Jahrgang 2009) und Bennett Jordan (Jahrgang 2010) kehren als Vize-Europameister nach Hause zurück.

Die deutsche U17 spielte ein beeindruckendes Turnier und zog als amtierender Europameister erneut ins Endspiel ein. Nach acht Siegen in Serie musste sich das Team erst im Finale gegen Spanien geschlagen geben. Nach einer geteilten Partie, in der Spanien die erste Halbzeit und Deutschland die zweite für sich entschied, fiel die Entscheidung erst im Shoot-Out. Am Ende durfte sich die deutsche Auswahl über die Silbermedaille freuen.

Mit der Silbermedaille knüpft die deutsche U17 an die erfolgreichen Jahre des deutschen Beachhandballs an. DHB-Sportvorstand Ingo Meckes sprach von einem wichtigen Erfolg für den deutschen Nachwuchs und einem starken Zeichen für die Zukunft des Beachhandballs.

Für den ATSV Habenhausen ist die Nominierung von gleich drei Spielern für die U17-Nationalmannschaft ein besonderer Beleg für die hervorragende Nachwuchsarbeit. Dass Tayo, Mads und Bennett gemeinsam auf europäischer Bühne für Deutschland auflaufen und mit einer EM-Medaille zurückkehren, macht den gesamten Verein stolz.

Der ATSV Habenhausen gratuliert Tayo Finnberg Rodriguez, Mads Krüger und Bennett Jordan herzlich zum Gewinn der Silbermedaille bei der Beachhandball-Europameisterschaft.

 

Geschrieben von
Ralph Ludwig Reeschke

Nachruf auf Rolf Harjes

Nachruf auf Rolf Harjes Mit großer Betroffenheit hat der ATSV Habenhausen vom Tod von Rolf Harjes erfahren, der am 22. Mai 2026 im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Rolf […]

Tischtennis Jugend-Vereinsmeisterschaft

Mitte Juni fand in der Tischtennisabteilung die Jugend-Vereinsmeisterschaft im Einzel statt. Mit insgesamt fünf Vierergruppen starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst in die Gruppenphase, bevor es direkt mit dem Achtelfinale weiterging.

Die zahlreichen spannenden Spiele sorgten für eine durchweg großartige Stimmung. Auch wenn äußert engagiert um jeden Punkt gekämpft wurde, stand der Spaß bei allen klar im Vordergrund.

Am Ende setzte sich Edwin Badura durch und sicherte sich den Vereinsmeistertitel. Den zweiten Platz belegte Jimmy Kreft.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Laurin, der noch nicht lange im Verein spielt und auch noch sehr jung ist. Dennoch zeigte er eine beeindruckende Leistung und konnte sowohl gegen Jimmy als auch gegen Christoph – zwei deutlich erfahrenere und ältere Jugendliche – starke Spiele abliefern. Eine großartige Entwicklung und ein richtig starkes Turnier von ihm.

Das Wichtigste des Tages: Alle hatten viel Spaß und waren sich einig, dass diese Vereinsmeisterschaft einen gelungenen Abschluss der Saison bildet.