Danke Miro! ATSV Habenhausen findet durch Dich überregional Erwähnung in den Medien
Anlässlich der Übertragung des Spiels der Handball-Nationalmannschaft gegen Österreich am 15. Januar 2026 zum EM-Auftakt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurden im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Miro Schluroff mehrfach dessen handballerische Wurzeln beim ATSV Habenhausen erwähnt. Das ist aus meiner Sicht etwas, worüber wir uns hier im Dorf richtig und ehrlich freuen können.
Miro hat aus meiner Laiensicht bisher nicht nur großartige Spiele abgeliefert, sondern taugt auch in jeder Hinsicht als wunderbares Vorbild für unseren sportlichen Nachwuchs im Verein quer durch alle Sparten, auch wenn er inzwischen nicht mehr hier Handball spielt. Ihm ist unbestreitbar ein großes sportliches Talent in die Wiege gelegt worden, aber Talent allein ist im Leistungssport sicher nicht ausreichend. Förderung, unermüdliches Training und gesunder Ehrgeiz müssen ebenfalls vorhanden sein, was bei ihm augenscheinlich der Fall ist. Weiter so, Miro, wir fiebern weiter mit.
Für alle, die das vielleicht nicht wissen: Miro ist aber nicht der erste Handball-Nationalspieler, den der ATSV Habenhausen hervorgebracht hat, auch wenn man bei der Suche nach den anderen 5 einige Jahre bzw. Jahrzehnte zurückgehen muss.
Angefangen hat wohl alles mit Hinni Schwenker, der bereits mit 18 Jahren im Jahr 1953 seine erste Berufung in die deutsche Handballnationalmannschaft erhielt und es bis 1964 auf insgesamt 76 Länderspiele gebracht hat. 1959 wurde er mit Deutschland dann sogar Feldhandball-Weltmeister.
Hinni blieb dem ATSV Habenhausen sein Leben lang verbunden, trainierte den Nachwuchs und spielte selbst auch nach seiner Handballkarriere noch lange und erfolgreich Faustball. Ihm zu Ehren heißt unsere Sporthalle am Bunnsackerweg ‚Hinni-Schwenker-Halle‘.
Etwas -aber nicht viel- später schaffte auch Fiedel Osterloh den Sprung in die deutsche Handballnationalmannschaft, die er mit seiner Schnelligkeit und Wurfgewalt und seinem legendären Seit-Fallwurf mindestens 15-mal verstärkte.
Ihm folgte eine ganze Generation von Handballtalenten angefangen mit Rolf Harjes, der nach seiner Jugend beim ATSV Habenhausen mit dem TV Grambke in die Handball-Bundesliga aufstieg, genau wie Reiner Witte. Und nicht zuletzt Uwe Schwenker, Hinnis Sohn, der als deutscher Handball-Nationalspieler 1984 in Los Angeles sogar die olympische Silbermedaille gewinnen konnte. Alle wurden in ihrer Jugend beim ATSV Habenhausen trainiert von Hinni Schwenker.
So haben sie alle ihre sportlichen Wurzeln im ATSV Habenhausen. Das ist für so ein ‚kleines Dorf‘ doch ganz beachtlich, oder?
Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer großartigen Trainerinnen und Trainer und aller ehrenamtlich Tätigen werden wir hoffentlich auch in der Zukunft immer wieder herausragende Sportlerinnen und Sportler hervorbringen, die dann ihre Wurzeln im ATSV Habenhausen nicht vergessen.
Und für alle die, die -wie ich- keine Ausnahmetalente sind: Habt Spaß am Sport, beteiligt Euch an den Vereinsaktivitäten, unterstützt die ehrenamtliche Arbeit. Jeder und Jede kann einen Beitrag leisten, manchmal schon allein durch ein freundliches Lächeln, ein aufmunterndes Wort oder eine helfende Hand. Alles, was darüber hinaus geht, ist natürlich auch immer willkommen. Eine Institution wie der ATSV Habenhausen kann ihren wichtigen gesellschaftlichen Beitrag nur leisten, wenn wir das Wort ‚Verein‘ auch gemeinsam leben.
Sybille Ritting



