Bericht über die Teilnahme an den Deutschen Judomeisterschaften

Am 05. Oktober 2025 nahm Bartosz Jackowiak in Duisburg an den Deutschen Judomeisterschaften teil. Die Qualifikation für dieses Turnier hatte er sich zuvor mit einem starken dritten Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften erkämpft. Gemeinsam mit seiner jüngeren Tochter Aurelia, die ebenfalls aktiv Judo betreibt, reiste er nach Duisburg. Für beide war die Teilnahme an diesem hochklassigen Wettkampf ein besonderes Erlebnis.

Bartosz startete am Sonntag in das Turniergeschehen. Nach einer Wartezeit von über drei Stunden bestritt er schließlich seinen ersten Kampf gegen den 18-jährigen Gaffarli aus Leipzig. Die Begegnung entwickelte sich von Beginn an sehr ausgeglichen. Nach einem Shido (Strafe) gegen Bartosz und einer Yuko-Wertung für seinen Gegner gelang es ihm, mit einem Ko-uchi-gari ebenfalls eine Yuko-Wertung zu erzielen und damit den Ausgleich herzustellen.

Im weiteren Kampfverlauf setzte Bartosz einen Morote-seoi-nage an und kombinierte diesen im Konter mit einem erneuten Ko-uchi-gari. Trotz der technisch sauberen Ausführung blieb eine Wertung jedoch aus. Nach vier intensiven Minuten gelang es Gaffarli schließlich, Bartosz mit einem tief angesetzten Seoi-otoshi auf Waza-ari zu werfen und unmittelbar anschließend einen Haltegriff (Osaekomi) anzusetzen.

Wie sich eine Woche nach dem Wettkampf herausstellte, hatte sich Bartosz bei diesem letzten Wurf zwei Rippen gebrochen. Aufgrund der starken Schmerzen war es ihm nicht mehr möglich, sich effektiv aus der Haltetechnik zu befreien, sodass er sich geschlagen geben musste und aus dem Turnier ausschied.

Trotz der Niederlage war die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften für Bartosz und seine Tochter eine wertvolle und beeindruckende Erfahrung. Neben dem sportlichen Wettkampf bot sich ihnen die Gelegenheit, einige der besten Judoka Deutschlands live zu erleben, ihre Kämpfe zu verfolgen und sich inspirieren zu lassen. Ein besonderes Highlight war zudem ein gemeinsames Foto mit dem Silber-Olympiamedaillengewinner Saeid Mollaei, das diesen Tag unvergesslich machte.