Ersatzgeschwächt, dazu musste die HSG LiGra II mit Harz spielen – und das im Spitzenspiel gegen den ATSV Habenhausen III. Letztlich war dies zu viel, um es aufzufangen.

Foto: Tobias Dohr

Die HSG LiGra hat ihre erste Pleite in der Handball-Regionsoberliga Nord kassiert. Die Verbandsliga-Reserve zog beim ungeschlagenen Titelaspiranten ATSV Habenhausen III mit 26:34 (13:16) den Kürzeren. Beim Gast fehlten neben Coach Jens Albers unter anderem auch Stammtorwart Lars Schumacher sowie Marvin Meyer.                                 „Zusätzlich standen wir vor der Herausforderung, mit Harz zu spielen“, informierte HSG-Spielertrainer Carsten Buschmann.

Das Spiel begann wie erwartet holprig. „Die Qualität der Pässe, die Abläufe im Aufbauspiel sowie das Tempospiel waren fahrig. Dann nahm das Spiel an Fahrt auf, und die Hausherren setzten sich mehr und mehr ab“, so Buschmann. Insbesondere gegen die linke Rückraumseite reagierte der Gast zu nachlässig in der Abwehr. Durch eine Umstrukturierung und einfache Anweisungen kämpfte sich die HSG II auf 13:15 heran. Den Beginn der zweiten Hälfte haben die Falken jedoch komplett verschlafen. Die Pausenansage kam anscheinend überhaupt nicht an, sodass die Hausherren mit einem 4:0-Lauf vorentscheidend auf 20:13 davonzogen. „Die junge Truppe um Trainer Holger Bellersen hat das Spiel dominiert und auch verdient gewonnen“, räumte Carsten Buschmann ein.

HSG LiGra: Keller; Albers (1), Schröder (8/3), Buschmann (2), Meinken-Bachmann, Haider (3), Bonk (1), Nanninga (4), Mathis Iwen, Kupke (1), Werther (3), Behrens (3)

Quelle: 03.11.2026 Weser-Kurier, von Karsten Hollmann